Kino wie vor 100 Jahren: Stummfilm mit Live-Musik
Drama | Deutschland 1921 | 45 Minuten | Regie: Dimitri Buchowetzki
Szenen aus dem Leben und Sterben Jesu Christi, in enger Anlehnung an die Oberammergauer Passionsspiele. Im Mittelpunkt stehen die Abschnitte Einzug in Jerusalem, Abendmahl, Gefangennahme im Garten Gethsemane, Verurteilung und Kreuzigung. Der farbige (viragierte) Stummfilm zählt zu den frühesten religiösen Filmstoffen überhaupt; er wurde 1996 vom Bundesarchiv/Filmarchiv restauriert. Dabei handelt es sich um kein bloßes Abfilmen der Passionsspiele, sondern um den Versuch einer filmischen Gestaltung, die vor allem durch die eindrucksvoll arrangierten Massenszenen beachtliche Wirkung erzielt. (ab 12 J.)
Benjamin Pfordt (*1992) studierte Lehramt, Orgel und Komposition in Münster, Osnabrück und Nijmegen. Er ist Lehrer, Kirchenmusiker und Lehrbeauftragter für Religionspädagogik. Für seine Kompositionen erhielt er mehrere Auszeichnungen. Sein Kompositionsdebüt war die Aufführung der grotesken Oper „Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen“. 2022 wurde seine Jazz-Friedensmesse "Missa 1648" anlässlich des Westfälischen Friedens aufgeführt. Daneben komponiert er ebenso Filmmusik für Stummfilme, spielt in einer Crossover-Jazzband und organisiert regelmäßig Konzerte (u.a. die "Marktmusik" in Münster). Auch in der Kulturkirche St. Christophorus ist er schon mehrfach aufgetreten.
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